Am 6. Februar treffen sich mal wieder in München auf einer sog. Sicherheitskonferenz, die KriegstreiberInnen um neue Pläne zu schmieden ihren Herrschaftsbereich auszudehnen, wozu Sie das westliche Militärbündnis, die NATO benutzen. Gleichzeitig wird so die Überflüssigkeit der NATO vehement geleugnet. Allein mit dieser Ausrichtung wird der Name Sicherheit, den die Konferenz trägt zur reinen Phars . Sie erzählen einem, Sie wollen uns doch vor „Terroristen“ schützen, doch die wahren Terroristen sind Sie selber. Continue reading ‘Auf zur Siko’
(Das Netzwerk Sozialistische Nation (NWSN) veröffentlichte einen Gastbeitrag auf der in Österreich beheimateten Internetseite der Nationalen Volkspartei(NVP), denn wir hier im Wortlaut dokumentieren.)
Der nachstehende Gastbeitrag für die Netzseite der NVP hat es sich zur Aufgabe gemacht, einmal der Frage nachzugehen, ob der Kommunismus / Sozialismus an sich eine antinationale Weltanschauung ist und ob es Berührungspunkte gibt. Der Verfasser dieser Zeilen versteht sich selbst als Linksnationalist und ist durchaus der Ansicht, dass es zwischen Kommunismus und Nationalismus eine Schnittmenge gibt. Zwar ist die kommunistische Geschichtstheorie („Historischer Materialismus“) zum Großteil abzulehnen, und ebenso gebührt dem nationalstaatlichen Prinzip selbstredend der Vorrang vor internationalistischen Schwärmereien der postmaterialistischen Gegenwartslinken. Es sei hier allerdings darauf hingewiesen, dass beispielsweise in Deutschland nwsnseit einigen Jahren auch innerhalb der Linken „die nationale Frage“ wieder diskutiert wird. Andererseits liefern die marxistische Kapitalismusanalyse und -kritik wertvolle Ansatzpunkte, an denen selbst die bürgerliche Volkswirtschaftslehre nicht vorbeikommt – und an denen ein moderner sozialrevolutionärer Nationalismus schon gar nicht vorbeigehen sollte.
Continue reading ‘Der Kommunismus – eine antinationale Weltanschauung?’
Nicht erst seit dem Erdbeben mit einer Stärke von über 7 auf der Richter-Skala ist Haiti von Armut und Elend befallen. Doch nun interessieren sich alle für das Land. Der große Revolutionär Fidel Castro schreibt zu Haiti, was scheinbar gerne ignoriert wird: „Haiti ist ein reines Produkt des Kolonialismus und des Imperialismus, ein Produkt des Jahrhunderte währenden Missbrauchs seiner Menschen für die härtesten Arbeiten, ein Produkt von Militärinterventionen und der Ausbeutung seiner Reichtümer.“, und sagt weiter, dass auch andere unter der Ausbeutung leiden „auch wenn dies vielleicht nicht alle in einem solchen Maß betrifft wie in Haiti.“ Castro hebt hervor „dass Haiti das erste Land gewesen ist, in dem sich 400.000 von den Europäern versklavte und verschacherte Afrikaner gegen 30.000 weiße Eigentümer von Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen erhoben und damit die erste große soziale Revolution unserer Hemisphäre durchgeführt haben. Dort wurden Kapitel von unübertrefflichem Ruhm geschrieben. Der namhafteste General Napoleons wurde vernichtend geschlagen.“ [1] Welch leuchtendes Beispiel! Continue reading ‘Auf einmal bist du wichtig, Haiti!’
Am 30.Januar 1972 ereignete sich in Nordirland der „Bloody Sunday“. An jenem Tag schossen britische Fallschirmjäger in der nordirischen Stadt Derry plötzlich auf friedliche Demonstranten und Demonstrantinnen, die für die Unabhängigkeit ihres Heimatlandes auf die Straße gingen und die ihnen auch bis heute nicht gewährt wird. Die Menschen fingen an sich zu verteidigen und im laufe jenes schrecklichen Tages kamen 14 meist junge Menschen ums leben, wir wollen ihrer gedenken:
Jackie Duddy (17 Jahre alt)
Patrick Doherty (31 Jahre alt)
Bernard McGuigan (41 Jahre alt)
Hugh Gilmour (17 Jahre alt)
Kevin McElhinney (17 Jahre alt)
Michael Kelly (17 Jahre alt)
John Young (17 Jahre alt)
William Nash (19 Jahre alt)
Michael McDaid (20 Jahre alt) .
James Wray (22 Jahre alt)
Gerald Donaghy (17 Jahre alt)
Gerald McKinney (35 Jahre alt)
William McKinney (26 Jahre alt, nicht mit Gerald McKinney verwandt)
John Johnston (59 Jahre alt)
[autorenkollektiv.sam]
Wie jedes Jahr werden auch 2010 in Magdeburg diverse Aktionen rund um die Bombardierung vom 16. Januar 1945 stattfinden. Wir wollen gleich festhalten: Nicht jeder und/oder jede, die sich an irgendeiner Veranstaltung beteiligt, ist ein Unmensch, aber der Großteil sollte sich doch eine differenziertere Sicht auf die Dinge zulegen. Denn jede der Gruppen erhebt den Anspruch, nur ihre Veranstaltung sei die einzig richtige und schwingt dazu als überschwängliche Masse wieder das Banner der Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit, sodass bei Beobachter vielmehr der Effekt der Bedrohung entsteht, nur um eben ihre einseitige Geschichtsbetrachtung sowie ihr verdrehtes und menschenverachtendes Weltbild weiter zu pflegen und zu verbreiten. Alle Veranstaltungen, die geplant sind, betonen nur jene Opfer des Krieges, die ihnen jeweils genehm bzw. wichtig erscheinen. Andere Menschen, die im Schrecken des Krieges ebenfalls oft auf brutalste Weise ihr Leben verloren, werden gar verschwiegen und/oder diffamiert. Denn wenn man Augenzeugenberichte hört, so sagen sie: „Der Himmel färbte sich blutrot.“ Dieser kurze Satz verdeutlicht doch sehr gut das ganze Elend und Leid jener schrecklichen Zeit.
Continue reading ‘Deutsche Realität angreifen.Magdeburg reloaded’
(Aufgrund des Wahlsieges von Evo Morales am 6.12.2009 [siehe http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/dez/morales_293847_gano/] wollen wir kurz einen Überblick der Entwicklung Boliviens skizzieren)

Continue reading ‘Bolivien – Land der revolutionären Zukunft!’
Zahlreiche Gruppen machten und taten, um so etwas zu verhindern. Doch die jetzige Bundestagswahl hätte nicht schlimmer für die Masse der Menschen – und besser für den Kapitalismus und seine oft unwissenden Helferinnen und Helfer ausgehen können. Die SPD hat die schlechtesten Wahlergebnisse seit dem Ende der Weimarer Republik eingefahren, sie wäre aber nicht wirklich eine Alternative gewesen. Die Kriegstreiberinnen und Kriegstreiber der vermeintlichen Grünen konnten zwar Stimmen gut machen, blieben aber zum Glück unter ferner liefen. Die schwarz-gelbe Mehrheit, (trotz einiger Stimmverluste bei der Union) konnte somit ohne Probleme die Macht erringen, selbst ohne Überhangmandate. Das bedeutet für uns Menschen hier in Deutschland unter anderem vermehrtes Lohn- und Sozialdumping und die damit verbundende ständige Angst vor Arbeitsplatzverlust, aber auch mehr Überwachung sowie stärkere Repression. Für die anderen Teile der Welt, so beispielsweise für Palästina oder Afghanistan, wird ein noch schärferes und brutaleres Vorgehen mit allen möglichen Waffen gegen die Zivilbevölkerung gewiss sein. Somit werden die nächsten vier Jahre ein mehr als harter Kampf werden. Doch wir sehen jetzt auch die Chance, in diesen Jahren zu zeigen, dass eine andere, bessere Welt noch nie so greifbar nahe lag. Zeigen wir Alternativen auf! Schwarz-Gelb – mach dich schon jetzt auf deinen Untergang gefasst!
[autorenkollektiv.sam]


